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manchester ist eine wirklich schöne stadt, die sehr kompakt gebaut ist. zu fuss gelangt man binnen 20 bis 30 minuten vom einen zum anderen bahnhof und somit von der einen zur anderen seite des zentrums. bei den öffentlichen verkehrsmitteln besteht allerdings noch grosses verbesserungspotential. züge und trams fahren zu selten, die beiden bahnhöfe sind nur per tram miteinander verknüpft und ein genauer fahrplan gibt es beim tramverkehr nicht („alle 12 minuten fährt ein tram“). bald wird aber eine neue metrolink anlage zur verfügung stehen.
dank der zeitverschiebung eine stunde früher erreichten wir den flughafen in manchester, wovon aus wir per zug in die stadt fuhren und uns nach unserem hostel erkundigten. nach einer viertelstunde zu fuss waren wir angekommen, checkten ein und bezogen unsere betten in einem 4-er zimmer. bald schon trafen wir dort auch unsere mitbewohner an, zwei spanische studenten, welche in der nähe von valencia leben und ein paar monate in manchester blieben. das hostel war ganz gemütlich, aufenthalts- und computeräume standen zur verfügung und das personal war freundlich und hilfsbereit.
kurze zeit später begaben wir uns in die nähere umgebung und schlenderten die strassen entlang, um fotos zu schiessen und hin und wieder in einem pub einzukehren.
um fünf uhr kehrten wir zum hostel zurück, auf dessen balkon wir ein paar schotten, einen deutschen und einen australier kennen lernten. ein paar bierchen später verliessen wir das hostel gemeinsam mit den schotten, um das nachtleben zu erkundigen. manchester hat viele nette clubs, bars und pubs zu relativ günstigen preisen zu bieten.
am samstag standen wir um neun mit einem kopf, der sich nicht gut anfühlte, auf und begaben uns zum picadilly bahnhof, wo wir zwei berner hopper und trinker trafen. gemeinsam fuhren wir mit dem zug nach huddersfield, wo wir unser erstes spiel an diesem wochenende besuchen wollten. das schöne stadion war zu fuss in einer viertelstunde erreichbar, die karten kosteten etwa 10 pfund. huddersfield town spielte gegen die wycombe wanderers, welche sich zu dem zeitpunkt auf dem allerletzten platz in der football league one befanden. das galpharm stadium bietet platz für 24′500 zuschauer und war etwa zu hälfte gefüllt. das sehr einseitige spiel endete mit 6-0 für das heimteam, das ohne den grottenschlechten theo robinson gut und gerne auch mehr als zehn tore hätte schiessen können (müssen). besonders positiv fiel der flügelspieler gary roberts auf, der sich immer wieder gekonnt über die aussenbahnen durchsetzte.
um das football league two-spiel zwischen rochdale afc und dem chesterfield fc nicht zu verpassen, nahmen wir ein taxi und liessen uns direkt zum spotland stadium in rochdale fahren. die doch nicht sehr kurze fahrt kostete 35 pfund und obwohl wir das taxi vor der abfahrt ziemlich lange suchen mussten waren wir nur 5 minuten zu spät im stadion. das alte spotland stadium hat eine kapazität von etwas mehr als 10′200 und die kurve der heimfans verfügt sogar noch über stehplätze. das stadion war gut zur hälfte gefüllt. rochdale verlor das spiel mit 3-2, nachdem sie einen 0-2 rückstand vergebens aufgeholt hatten. die heimischen fans waren nicht allzu oft zu hören, während die zahlreichen mitgereisten chesterfielder lautstark und fast ohne pause supporteten.
nach dem spiel traten wir die rückreise an, wobei wir zu fuss vom stadion zum bahnhof gingen. der vermeintlich kurze spaziergang entpuppte sich als einstündige wanderung durch einen langgezogenen englischen vorort. nach der ca. zwanzigminütigen zugfahrt trafen wir wieder in manchester ein. während sich meine drei begleiter verköstigten, suchte ich die men arena auf, in welcher an diesem samstagabend die ufc 105, ein kampfsportevent der extraklasse, stattfand. die gesamte veranstaltung war gut organisiert und sehr eindrücklich. die stimmung in der ausverkauften arena war grossartig und auch die kämpfe(r) vermochten sehr zu überzeugen.
am späten abend kehrte ich zurück ins hostel, wo ich auf meinen mitreisenden traf. im aufenthaltsraum des hostels schauten wir fern und unterhielten uns mit anderen hostelgästen, ehe wir relativ früh schlafen gingen.
der ruhigen nacht wegen standen wir am sonntag bei zeiten auf, um das stadion von manchester united zu besichtigen. das old trafford stadion ist ca. 10 tram- und 20 fussminuten vom stadtzentrum manchesters entfernt.
nach der stadionbesichtigung begaben wir uns zum victoria bahnhof, um nach hyde zu fahren, wo hyde united gegen northwich victoria spielen würde. da vom victoria bahnhof kein zug nach hyde fuhr, wurden wir zum picadilly geschickt. leider fährt aber sonntags auch von diesem bahnhof aus kein zug nach hyde. uns wurde angeboten, zur haltestelle newton for hyde zu fahren, um nach hyde zu gelangen. mit dieser verbindung hätte es uns allerdings nicht einmal für die zweite halbzeit gereicht, so dass wir dankend ablehnten und zurück ins stadtzentrum gingen, um in ein paar läden einzukaufen und etwas zu essen. danach begaben wir uns wieder zurück ins hostel, wo wir erneut auf den uns bereits bekannten australier trafen.
am späteren abend gingen wir gemeinsam mit dem australier (aus sidney), zwei weiteren australierinnen (aus melbourne), einem iren, einem franzosen und einem londoner aus. zu fuss gingen wir von club zu club und von bar zu bar. dem londoner schienen der wind, die kälte und der regen nichts auszumachen, war er doch die ganze zeit über ohne pullover und jacke unterwegs.
am montag mussten wir früh aufstehen, um mit dem zug rechtzeitig zum flughafen zu gelangen. am späten nachmittag trafen wir via genf wieder in bern ein.
hier gibt’s fotos.




